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Pfarrkirche der Heiligen Maria
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Sehenswert ist die Pfarrkirche der Heiligen Maria, gebaut von 1690 bis 1726. Im Innenraum befinden sich zahlreiche Alabaster-Arbeiten wie zum Beispiel der Altar, der Chor und das Taufbecken. Abgebaut wurde der Halbedelstein, der einer mineralogischen Untersuchung zufolge eher ein Onyx als ein Alabaster ist, in einem Feld nahe der Kirche. Ein Bauer entdeckte den Bodenschatz 1738 an einem dem Leuchtturm Ta´Gordan zugewandten Hang. Auf der rechten Seite der Kirche liegt unter einem Altar der Körper des Heiligen Fortemato, ein römischer Märtyrer, der aus den Katakomben von St. Agnese in Rom überführt wurde. Links neben dem Hochaltar ist eine Kapelle mit einem alten Gemälde der Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis zu sehen. Der Legende nach soll sich ihr strahlendes Antlitz gelblich-blass verfärben, sobald eine Naturkatastrophe bevor steht. Weiterhin kursiert folgende Geschichte: Als Korsaren in Zebbug einfielen, soll plötzlich eine Frau aufgetaucht sein, die dem Gemälde sehr ähnlich sah. Sie warf mit Steinen nach den Angreifern, die alsbald verwirrt das Weite suchten und fortan nie mehr wagten, Zebbug zu überfallen.
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