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Einen Wald wird man auf Gozo zwar vergeblich suchen – dennoch ist die Vegetation insbesondere in den Wintermonaten von November bis April erstaunlich üppig. Im Frühjahr sprießen vor allem gelbe Chrysanthemen, Gänseblümchen und roter Klee. Sehr verbreitet sind Thymiangewächse und wilde Artischocken. Astern, Senf, Krokusse, Mohn und Butterblumen schmeicheln ebenfalls dem Auge. Auch Heilpflanzen finden sich am Wegesrand: Der blaue Zwerg-Borretsch wächst häufig entlang der niedrigen Steinmauern. Auch der weiß-pupurne weiche Acanthus, der in der Homöopathie Anwendung findet, gedeiht hier. Amaryllis-Gewächse sind ebenfalls auf Gozo anzutreffen. Sehr selten ist die maltesische Strohblume, die nur im Norden Gozos und auf Comino zu finden ist. Winter- wie sommertags wird das Landschaftsbild geprägt von riesigen Feigenkakteen, die überall anzutreffen sind. Unter den Hölzern finden sich der Johannisbrotbaum, die Agave sowie Oliven- und Zitrusfruchtbäume.
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