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Leuchtturm Ta`Gordan

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Ghasris ist der Leuchtturm Ta`Gordan von 1853, von dessen Fuße man einen wunderschönen Rundumblick über den maltesischen Archipel genießen kann. Der 21 Meter hohe Turm arbeitete zunächst mit einer Öllaterne, die mittels eines Reflektors für das sekundenlange Aufflackern des Leuchtfeuers sorgte. Später wurden 21 Kerosinlampen installiert. Im Jahr 1962 hielt eine elektrische Lampe mit der Leuchtkraft von 895000 Kerzen Einzug in Ta`Gordan`s Lighthouse. Das Leuchtfeuer war nun rund 54 Kilometer weit zu sehen und flackerte alle siebeneinhalb Sekunden auf. Seit 1994 arbeitet der Leuchtturm mit einem automatischen System, welches weniger Wartungsarbeiten verursacht. Der Leuchtturm untersteht der marine authority, wird aber auch von den maltesischen Streitkräften und von diversen Nachrichtendiensten genutzt. Erwähnenswert ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten von Malta und Köln: Seit Dezember 1996 werden am Ta`Gordan Lighthouse Messungen zur atmosphärischen Verschmutzung und zu den Auswirkungen von Carbon-Monoxid auf die Ozon-Schicht vorgenommen.

Bucht Wied il- Ghasri

Vom Dorfplatz aus kommend führt eine schmale Straße zum Wied il-Ghasri, einer engen Schlucht zwischen dem Gordan`s Hill und dem höher gelegenen Zebbug. Eine sehr kleine Bucht lädt hier Ruhe suchende Badegäste zum Verweilen ein. Wied il-Ghasri ist zudem sehr beliebt unter Tauchern, die die reiche Unterwasserwelt Gozos erkunden. Von Interesse ist auch eine der Bucht etwas vorgelagerte Höhle, die nur vom Meer aus zugänglich ist: Ein in die Klippen geschlagener Schacht reicht von hier bis hinauf auf die oberen Felsplatten. Mit Hilfe einer Mühle wurde hier Meerwasser nach oben befördert, um die benachbarten Salzpfannen zu versorgen. Wissenswert: Im Jahr 1979 wurde im Wied il-Ghasri ein punisches Grab entdeckt.

Ghammar Hill

Gegenüber der Basilika von Ta`Pinu ragt der Ghammar Hill zum Himmel empor. Von der Ta`Pinu-Seite aus verläuft ein mit lebensgroßen Marmor-Figuren gesäumter Kreuzweg zum 188 Meter hohen Hochplateau. Die letzte Kreuzwegstation befindet sich auf dem höchsten Punkt des Hügels. Hier steht auch eine kleine Kapelle zu Ehren der Lady von Ta`Pinu. (siehe auch: Spaziergänge Gozo).

Maxrabija- Windows

In Ghasri sind zwei der drei so genannte Maxrabija-Windows auf Gozo zu finden: Durch die komplett aus Stein gehauenen Gitterfenster im arabischen Stil konnte man auf die Straße sehen, ohne gesehen zu werden. Eines der Fenster liegt in der Ghammar Street, das andere ist in der Lighthouse Street zu sehen.

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