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Ebenfalls von John Otto-Bayer entdeckt wurde der Gozo Stone-Circle an der Triq il Qacca. Die Fundstätte wurde bald nach der Grabung wieder zugeschüttet und geriet in Vergessenheit. Erst 1987 bis 1994 wurde der Steinkreis, der auch „Brochdorff Stone Circle“ genannt wird, erneut ausgegraben. Ein Aquarell des Malers Charles Brochdorff, der die Fundstätte bei der ersten Freilegung 1824 gezeichnet hatte, war ausschlaggebend für die neue Suche. Der Steinkreis stammt wahrscheinlich aus der Zeit von 4100 bis 3800 v. Chr. und ist somit noch älter als die Ggantija-Tempel. Später wurde er mit einer Megalith-Mauer umsäumt, die etwa 120 Meter lang gewesen sein muss. 26 Meter sind noch heute erhalten. Die massiven Mauersteine sind bis zu zwei Meter hoch und einen Meter breit. Spätestens in der Ggantija-Zeit wurde der Steinkreis als unterirdische Grabstätte genutzt. Ein anderes Synonym für den Xaghra-Stone-Circle lautet deshalb auch „Tal-Qacca Hypogeum“. In den natürlichen Höhlen der unterirdischen Grabanlage wurden unter anderem Steinäxte und kleine Statuen gefunden. Die Ausgrabungsstätte an der Triq il-Qacca ist heute mit Sandsäcken geschützt und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
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