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Xlendi Bay

Die Xlendi-Bay gehört zu den beliebtesten Badeplätzen der Insel. Das grün-blaue Wasser lädt sowohl Nichtschwimmer (im abgesteckten vorderen Bereich der Bucht) als auch erfahrene Schwimmer (an den linksseitigen Felsbadeplätzen) zum Sprung ins kühle Nass ein. Eine Tauchbasis befindet sich in unmittelbarer Nähe der kleinen Promenade mit seinen gemütlichen Restaurants und Bars. In der Xlendi Bay dümpeln im Sommer kleine, bunte Fischerboote (so genannte „Luzzijet“). Am kleinen Kai können Motorboote und Kajaks gemietet werden.

Fotogalerie

Ta'Cenc Cliffs

Für Schwindelfreie empfehlen wir einen Ausflug zu den Ta'Cenc Cliffs. Der Weg führt an einem Wachturm vorbei der sich am südlichen Ende der Bucht erhebt. Nach dem Wachturm führen Pfade in Richtung der Cliffs von Ta'Cenc.

Fotogalerie

Höhle „Ta- Karolina“

Auf der rechten Seite der Bucht liegt eine in den Felsen geschlagene Treppe, die zur „Ta-Karolina“-Höhle führt. Hinter dem Felsvorsprung haben früher Ordensschwestern im Meer gebadet, ohne sich den neugierigen Blicken der Fischer aussetzen zu müssen. Der Legende nach verdankt die Höhle ihren Namen einem kleinen Mädchen namens Karolina, das sich bei einem Piratenüberfall hier versteckte und als eine der wenigen Bewohner Gozos nicht verschleppt wurde.

Xlendi-Tower

Folgt man der Promenade an der linken Seite der Bucht, gelangt man auf einen Fußweg, der über eine kleine Brücke zum Xlendi-Tower führt. Dieser wurde zum Schutz vor Korsaren errichtet und stammt aus dem Jahr 1650. Die Plattform, auf der der Turm errichtet wurde, ist auf einzigartige Weise mit dem vom Meer ausgewaschenen Sandstein verbunden. Hinter dem Tower befindet sich eine spektakuläre Steinlandschaft, die gerade in den Abendstunden fantastische Fotomotive liefert.

Notmühle aus der Zeit des Kalten Krieges

Hinter der Ortskirche befindet sich, was bislang kaum jemand weiß, eine unterirdische Notmühle aus der Zeit des Kalten Krieges. Die Britische Regierung ließ aus Angst vor der nuklearen Bedrohung durch die Sowjets acht Notmühlen dieser Art auf dem maltesischen Archipel bauen. Sie sollten bei einem nuklearen Angriff der Bevölkerung das Überleben sichern. In den Jahren 1954/55 wurde so ein 30 Meter langer Tunnel in den Felsen hinter der Kirche von Xlendi geschlagen. Er führt in eine größere Kammer mit drei Fluren. Das Silo am Ende der Höhle fasst ca.1000 Tonnen Weizen. Die Mühlmaschine wird von einem Diesel-Motor betrieben. Das Local Council von Munxar hat vor, die Mühle zu restaurieren und in absehbarer Zeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Schiffswracks

Vor der Xlendi-Bay wurden im Jahr 1961 zwei Schiffswracks aus 35 Metern Tiefe geborgen. Sie stammen aus dem 2. Jahrhundert vor bzw. dem 5. Jahrhundert nach Christus. Die an Bord befindlichen Amphoren und Anker etc. werden im Archäologischen Museum in Victoria aufbewahrt.

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