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Ggantija 
Tempel

Die Ggantija Tempel gehören zu den bekanntesten prähistorischen Fundstätten des maltesischen Archipels. Sie stammen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. und sind laut Guinness-Buch der Rekorde „die ältesten freistehenden Bauten der Welt“. Freigelegt wurden sie zwischen 1819 und 1826 von Lieutnant-Colonel John Otto-Bayer, der das Unternehmen aus eigener Tasche finanzierte. Entdeckt wurden zwei separate Tempel mit jeweils eigenem Eingang, die von einer Mauer umgeben waren. Die massiven Steinblöcke sind in Form von fünf Apsiden angelegt.
In den beiden rechtsseitigen Apsiden sind zwei rechteckige Altäre zu sehen.
Ein zweites Paar Apsiden liegt auf der linken Seite leicht erhöht. In der vorderen befinden sich Nischen mit abgerundeten Steinen, die die Gottheit symbolisieren. Diese waren flankiert von einem Fallus-Symbol auf der rechten und einer Steinplatte mit Schlangenrelief auf der linken Seite. Beide Fundstücke weisen auf einen hier abgehaltenen Fruchtbarkeitsritus hin und sind im Archäologischen Museum in Victoria ausgestellt. In der angrenzenden Apsis sind die Reste einer vom Feuer geröteten, kreisförmigen Feuerstelle zu sehen. Möglicherweise handelte es sich hierbei um eine Art „Ewiges Licht“. Durch eine kleine Öffnung in einer der Wände wurden vermutlich Orakel gesprochen. Die größere Apsis am Ende des Tempels liegt noch höher und ist durch eine Schwelle vom übrigen Bereich getrennt. Der Nordtempel ist ca. 1000 Jahre jünger als der Südtempel. Er birgt nur vier Apsiden, die fünfte ist durch eine Nische am Kopfende ersetzt. Die Schwelle zum Kopfbereich ist niedriger und kürzer als im Südtempel.
Weitere Infos unter Tel.: 00356-21-561071. Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9 bis 17 Uhr, Eintritt 1,50 Lm, für Schüler, Studenten und Senioren 0,75 Lm, Kinder von 6 bis 11 Jahre 0,25 Lm.

Fotogalerie

Gozo Stone Circle

Ebenfalls von John Otto-Bayer freigelegt wurde der Gozo Stone-Circle an der Triq il Qacca. Die Fundstätte wurde bald nach der Grabung wieder zugeschüttet und geriet in Vergessenheit. Erst 1987 bis 1994 wurde der Steinkreis, der auch „Brochdorff Stone Circle“ genannt wird, erneut ausgegraben. Ein Aquarell des Malers Charles Brochdorff, der die Fundstätte bei der ersten Freilegung 1824 gezeichnet hatte, war ausschlaggebend für die neue Suche. Der Steinkreis stammt wahrscheinlich aus der Zeit von 4100 bis 3800 v. Chr. und ist somit noch älter als die Ggantija-Tempel. Später wurde er mit einer Megalith-Mauer umsäumt, die etwa 120 Meter lang gewesen sein muss. 26 Meter sind noch heute erhalten. Die massiven Mauersteine sind bis zu zwei Meter hoch und einen Meter breit. Spätestens in der Ggantija-Zeit wurde der Steinkreis als unterirdische Grabstätte genutzt. Ein anderes Synonym für den Xaghra-Stone-Circle lautet deshalb auch „Tal-Qacca Hypogeum“. In den natürlichen Höhlen der unterirdischen Grabanlage wurden unter anderem Steinäxte und kleine Statuen gefunden. Die Ausgrabungsstätte an der Triq il-Qacca ist heute mit Sandsäcken geschützt und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Santa Verna Tempel

Die Konstruktion erinnert an die Fassaden anderer Haupttempel auf dem maltesischen Archipel. Bei dem Fund könnte es sich um einen weiteren Tempel handeln, wahrscheinlich aus der Zeit vor Ggantija. Der Name Santa Verna Tempel rührt von einer alten Kapelle her, die einmal an diesem Ort gestanden hat.

Ta`Ghejzu Cave

Ungefähr auf halbem Wege zwischen dem Hypogeum und den Ggantija Tempeln liegt an der 8th September Avenue die Höhle „Ta`Ghejzu Cave“. Bei Ausgrabungen im Jahr 1993 wurden zahlreiche Gefäße aus der Zeit um 3600 bis 3000 v. Chr. entdeckt. Die natürliche Höhle ist ca. 13 Meter lang und sechs Meter breit.

Höhle „L-Ghar“

Nur 300 Meter von den Ggantija Tempeln entfernt wurde 1949 eine in den Fels geschlagene Höhle entdeckt, die schlicht „L-Ghar“ („Höhle“) genannt wird. Funde im Inneren weisen darauf hin, dass es sich hierbei möglicherweise um die Abfallgrube der Tempel handelt.

Höhle „L-Ghar tal-Pergla“

Eine dritte Höhle befindet sich bei 1-Irdum tax-Xaghra und wird „L-Ghar tal-Pergla“ genannt. Bei ihrer Entdeckung im Jahr 1913 war das ca. ein Meter große Eingangsloch mit einem Stein verdeckt. Innerhalb der Höhle fand man Gefäße aus der Ggantija-Zeit, aber auch aus anderen Epochen, ein menschliches Skelett sowie Knochen von Schafen, Schweinen und Kaninchen.

Dorfkirche

Ebenfalls sehenswert: Die Pfarrkirche Mariä Geburt von 1878. Sie gehört zu den prachtvollsten Kirchenbauten Gozos und ist mit feinstem Marmor ausgekleidet.

Ninus Cave
Tropfsteinhöhle

Diese Tropfsteinhöhle wurde beim Bau von Zisternen unter Wohnhäusern gefunden. Die Tropfsteinhöhle kann besichtigt werden(Beschilderung am Dorfplatz beachten).
Informationen: Tel. 00356-21-556863

Xerris Grotto
Tropfsteinhöhle

Diese Tropfsteinhöhle wurde beim Bau von Zisternen unter Wohnhäusern gefunden. Die Tropfsteinhöhle kann besichtigt werden(Beschilderung am Dorfplatz beachten).
Tel. 00356-21-560’572
Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr

Fotogalerie

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Ta Kola Windmühle

Wer sich dafür interessiert, wie die Müllerfamilien in der Vergangenheit lebten, sollte diese Windmühle unbedingt besichtigen.
Die Mühle wurde im Auftrag des Großmeisters Manoel de Vilhena im 18. Jh. erbaut und vor einigen Jahren renoviert. Heute beherbergt sie ein kleines Heimatmuseum.
Tel. 00356-21-561’071
Öffnungszeiten : Täglich Mo bis Sa 8:30 bis 16 Uhr und
So 8:30 bis 15 Uhr, an Feiertagen geschlossen

Toy Museum

Das Museum of Toys von Edwin und Susan Lowe zeigt eine private Sammlung an Spielzeugen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zu finden ist das Museum in der Triq Gnien Xibla. Infos unter Tel.: 00356-21-562489. Öffnungszeiten im April: Do, Fr, Sa 10-13 Uhr; Mai bis Oktober: Mo bis Sa 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr; Winter: Sa und an Festtagen 10 bis 13 Uhr.

Ramla Bay

Die schönste Badebucht Gozos liegt ca. 2 km von Xaghra entfernt. Am beliebtesten Sandstrand Gozos öffnen im Sommer ein Snack-Bar und ein kleines Restaurant.
Bus aus Victoria/Rabat: Linie 42

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Aussicht

Calypso's Cave

Ebenfalls in Xaghra zu finden ist Calypso`s Cave, die Grotte der legendären Nymphe, die nach Homer den Seefahrer Odysseus sieben Jahre lang auf Gozo festgehalten haben soll. Im Innern der Höhle gibt es nicht besonders viel zu sehen. Dennoch lohnt sich ein Besuch allein schon wegen des sehr schönen Blicks auf die Ramla-Bay.

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