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Hondoq ir-Rummien

Der Sandstrand wurde künstlich angelegt, ist aber eine Reise wert. Sanitäre Anlagen sowie ein Kiosk sind vorhanden. Viele Gozitaner verabreden sich hier in den Abendstunden zum Grillen.
In kleiner Entfernung zum Strand gibt es einen Felsvorsprung. In diesem Bereich macht das Schwimmen und Sonnenbaden wirklich Spaß!

St.-Antony`s-Battery

Nordöstlich von Hondoq sind die Ruinen der St.-Antony`s-Battery zu sehen. Die Wehranlage am Qala Point stammt aus dem Jahr 1732 und wurde von den Rittern errichtet.

Cart Ruts

Auch am Qala`s Point ganz im Osten der Insel sind mysteriöse Karrenspuren zu finden. Man entdeckt sie, wenn man der Straße nach Hondoq ir-Rummien folgt, links an der Kapelle vorbei geht und in den nächsten Weg nach Norden einbiegt. Die cart-ruts liegen an einem Pfad, der in östliche Richtung abzweigt.

Qala Standing Stone

Aus der neolitischen Epoche stammt der „Qala Standing Stone“, zu finden, wenn man an der Dorfschule links einbiegt und am Ende der Bishop Buttigieg Street einem Pfad folgt, der hinter eine Häuserzeile führt. Der ca. 3 Meter hohe, aufrechte Stein gehörte möglicherweise zu einem weiteren Tempel auf Gozo.

St.-Joseph- Pfarrkirche

Sehenswert ist die St.-Joseph-Pfarrkirche von 1889, üppig im barocken Stil ausgestattet. Wissenswert: Das Altarbild von Giuseppe Cali aus dem Jahr 1899 wurde 1971 in einem feierlichen Akt von Kardinal Giovanni Colombo mit einer goldenen Krone versehen. Unbekannte Täter raubten diese im Jahr 1981. 1999 wurde das Gemälde abermals gekrönt.

Kirche der Unbefleckten Empfängnis

Von Bedeutung ist auch die Kirche der Unbefleckten Empfängnis, ehemals Pfarrkirche des Ortes. Ein Steinkreuz, das man auf den Weg nach Hondoq passiert, weist den Weg. In den äußeren Mauern finden sich Graffiti mit Schiffsmotiven aus dem 17. und 18. Jahrhundert, möglicherweise Votivbilder von überlebenden Schiffsbrüchigen. Eng verwoben mit dem alten Gotteshaus ist die Legende vom San Kerrew (St. Corrado), der im 15. Jahrhundert wegen seiner strengen moralischen Vorstellungen Malta verließ und nur von seinem Mantel getragen über das Meer nach Gozo gekommen sein soll. Hier lebte er als Einsiedler in einem unterirdisch gelegenen punischen Grab und sagte die Zukunft voraus. Unter anderem soll er den Bau der Stadt Valletta vorhergesehen haben. Er starb im hohen Alter und wurde am Fuße der Kirche begraben. Als das Gotteshaus erweitert wurde, wurde eine Mauer auf dem Grab des Heiligen Corrados errichtet. 1937 gruben Freiwillige die besagte Stätte aus und fanden tatsächlich das Skelett eines Mannes aus dem 15. Jahrhundert. Die Relikte werden heute in einer speziellen Urne in der Krypta der Kirche aufbewahrt.

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