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Gozo liegt ca. sechs Kilometer nordwestlich von Malta. Die Fährzeit zwischen den beiden Fähranlegern in Cirkewwa auf der Hauptinsel und Mgarr auf Gozo beträgt etwa 25 Minuten. Im Vergleich zu Malta ist das Landschaftsbild Gozos kontrastreicher. Typisch sind die Tafelberge, auf deren Hochplateaus die Ortschaften angesiedelt sind.Derzeit leben rund 27000 Menschen auf Gozo, was ungefähr einem Zwölftel der maltesischen Bevölkerungszahl insgesamt entspricht. Gozo umfasst etwa ein Drittel der Grundfläche Maltas und ist somit nicht überbevölkert. Hier ist es grüner und friedlicher als auf der Hauptinsel.
Die fruchtbaren Täler zwischen den Ortschaften dienten von je her dem Ackerbau. Allgegenwärtig sind die rustikalen Steinmauern, die als Grenzmarkierung zwischen den Feldern dienen. Im Zentrum Gozos thront die Zitadelle von Victoria, um die die benachbarten 13 Ortschaften herum gebaut wurden. Die Dörfer spiegeln das ursprüngliche Leben der Gozitaner wider. Überraschende architektonische Details legen Zeugnis von der Kreativität der Bauherren ab.
Egal, an welchem Punkt der Insel man sich befindet: Das Meer ist stets in Sichtweite. An der Küstenlinie gibt es enge Fjorde, rötliche Sandstrände und mächtige Felsformationen. Dramatisch abfallende Klippen und in den gelben Sandstein geschlagene Salzpfannen sind ebenfalls typisch für Gozos Küste. Besonders erwähnenswert ist das Panorama bei Dwejra, einem Küstenabschnitt unterhalb von San Lawrenz. Hier findet man den natürlichen Felstorbogen „Azure Window“ ebenso wie den „Fungus Rock“ und den Meerwassersee „Inland Sea“. Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel hat man von der „Calypso Cave“ bei Xaghra einen einmaligen Blick auf Gozos schönsten Sandstrand, die Ramla Bay.
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