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Fisch und Gemüse sind die traditionellen Bestandteile der maltesischen Küche. Das beliebte Kaninchen wurde zwar auch in früheren Zeiten schon gerne gegessen, allerdings stand es eher selten auf dem Speiseplan: Frei lebende Wildkaninchen sind rar auf dem maltesischen Archipel, und auch heute werden meist Stallkaninchen serviert. Typisch für die maltesische Küche ist das lange Schmoren von Fleisch, das den eher bodenständigen Gerichten ihren ureigenen Geschmack verleiht. Lange Zeit kaum gefragt, findet man typisch maltesische Gerichte heute in vielen besseren Restaurants. Einfachere Lokale setzen allerdings nach wie vor auf Pizza und Pasta.
Wer Maltas Schwesterinsel Gozo besucht, wird bald feststellen, dass die Insulaner ein Faible für Käse haben. Überall werden kleine runde Käsescheiben aus Schafs- und Ziegenmilch, so genannte „gbeijniet“ feilgeboten. Häufig gibt es sie gesalzen und gepfeffert als „gbejniet mahsula“ bzw. „gbeijniet tal-bzar“. Der frische „gbeijniet frisk“ ist weich in der Konsistenz und wird als Brotaufstrich zu Tomaten gereicht. Neben dem „Gozo-Cheese“ sind die kleinen runden Hartgebäck-Scheiben „Galletti“ sehr beliebt (wer mit der Air Malta fliegt, hat meist ein Exemplar auf dem Tablett liegen). Gut und günstig ist der lokale Gozo-Wein, der meist als Hauswein in den Restaurants angeboten wird.
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